Vorbereitung & Tipps
Nichts dem Zufall überlassen.
Erstklassige Bewerbungsfotos entstehen lange vor dem Auslösen. Damit Sie für Ihre Investition das Maximum an Wirkung erhalten, sind die richtigen Bewerbungsfotos Tipps zur Vorbereitung entscheidend. Hier gibt es kein ‚Wenn‘ und kein ‚Aber‘, sondern klare Lösungen für Ihren Erfolg.
Springen Sie direkt zum Thema:
„Was ziehe ich an?“: Strategische Auswahl und Transport Ihrer Kleidung
Vergessen Sie verstaubte Regeln. Ihr Bewerbungsfoto soll Ihre Persönlichkeit zeigen, nicht ein Kostüm.
Der Druck, zu Hause bereits das „eine“ perfekte Outfit finden zu müssen, führt oft zu Fehlkäufen und unnötiger Anspannung. Das ändern wir jetzt.
Bringen Sie Auswahl mit: Auch für die kleineren Sessions gilt: Packen Sie zwei oder drei Optionen ein. Ein Sakko und zwei verschiedene Hemden oder ein Blazer kombiniert mit Bluse oder einem hochwertigen Shirt – das reicht oft schon. Wir entscheiden gemeinsam im Studio, was Ihre Wirkung am besten unterstreicht. Das nimmt den Stress und sorgt für echte Bilder statt Verkleidung.
Keine Schrank-Leichen: Ziehen Sie nichts an, was Sie nur für das Foto „reaktivieren“ oder seit zehn Jahren nicht getragen haben. Wenn das Sakko oder die Bluse heute spannt, sieht man das am Monitor sofort. Investieren Sie lieber in ein Teil, das heute perfekt zu Ihrem Körper und Ihrem aktuellen Status passt.
Authentizität schlägt Uniform: Wenn Sie im Job nie Krawatte oder weiße Bluse tragen, lassen Sie sie weg. Wer sich in seiner Kleidung unwohl fühlt, strahlt das gnadenlos aus.
Große Serien, mehr Möglichkeiten: Bei den Serien „Statement“ oder „Unlimited“ bringen Sie ruhig eine größere Auswahl mit. Hier nutzen wir die Zeit, um verschiedene Facetten Ihrer Souveränität strategisch auszuprobieren.
Der Transport-Hack: Mit dem Auto: Bringen Sie Ihre Auswahl ganz entspannt auf Bügeln mit.
Mit ÖPNV oder zu Fuß: Rollen statt Falten. Wenn Sie die Kleidung im Rucksack oder der Tasche transportieren, rollen Sie Hemden oder Blusen fest ein. Das verhindert die typischen „Faltknicke“ an der Brust. Im Studio hängen wir alles sofort auf. Sollte trotz aller Vorsicht eine Falte hartnäckig bleiben – keine Panik. Ein Bügeleisen ist im Studio immer einsatzbereit.
Die 24-Stunden-Vorbereitung: Ein perfektes Ergebnis beginnt einen Tag vor der Session. Starten Sie bereits 24 Stunden vor dem Termin mit intensiver Lippenpflege (Balm/Pflegestift). Trockene oder spröde Lippen sind in der Retusche kaum natürlich zu retten. Eine gute Vorbereitung sorgt dafür, dass Ihre Mimik in der Session vital und entspannt wirkt.


Fokus Männer: Die Passform entscheidet über den ersten Eindruck
Ob Sie sich für das klassische Sakko, ein Hemd oder einen hochwertigen Pullover entscheiden, hängt ganz von Ihrem angestrebten Job ab. Wichtig ist: Die Kleidung muss „sitzen“, damit Sie sich auf Ihr Lächeln konzentrieren können.
Das Sakko: Wenn Sie zum Sakko greifen, achten Sie auf das Revers (den Aufschlag). Wenn das Sakko zu eng ist, wölbt es sich unschön. Das wirkt im Bild instabil und unordentlich. Ein passendes Sakko hingegen gibt jedem Mann eine klare, verlässliche Kontur – das Fundament Ihrer Autorität.
Der Look für Männer: Kontrast oder Ton-in-Ton?
Wie Sie wirken wollen, entscheiden wir über die Kombination Ihrer Kleidung. Packen Sie am besten beide Varianten ein:
Der Klassiker (Kontrast): Ein helles Hemd unter einem dunklen Sakko. Das erzeugt maximale Aufmerksamkeit und wirkt frisch, wach und klassisch seriös. Es ist die sichere Bank für fast jeden Job, weil es Klarheit signalisiert.
Der Moderne (Ton-in-Ton): Ein dunkles Hemd oder ein hochwertiges, schlichtes Shirt unter einem dunklen Sakko. Das wirkt ruhig, unaufgeregt und fokussiert den Blick extrem auf Ihre Augen. Besonders in kreativen oder technischen Berufen ist das ein starkes Statement für moderne Souveränität.
Farben & Muster: Weniger ist mehr. Dezente Farben wie Blau, Anthrazit oder Weiß lenken nicht von Ihrem Gesicht ab. Große Karos oder wilde Muster sind auf Bewerbungsfotos eher „Störgeräusche“.
Der Wohlfühl-Faktor: Packen Sie lieber eine Option zu viel ein. Wir schauen uns das im Studio gemeinsam an. Wenn Sie sich in Ihrer Kleidung sicher fühlen, strahlen Sie das auch aus. Ein Bewerbungsfoto ist keine Verkleidung, sondern Ihre beste Version für den neuen Chef.
Der Lippen-Check: Trockene, spröde Lippen sind in der Retusche kaum natürlich zu retten. Fangen Sie daher bereits 24 Stunden vor dem Termin mit intensiver Lippenpflege (Balm/Pflegestift) an. Wiederholen Sie das ab und zu, damit die Lippen zur Session geschmeidig sind.
Bart & Gepflegtheit: Ihr Bart ist Ihr Markenzeichen. Ob markanter Vollbart oder präziser Drei-Tage-Bart: Wir setzen das Licht so, dass die Konturen Ihre Männlichkeit betonen, ohne das Gesicht zu beschatten. Der Friseur-Check: Gehen Sie 3 bis 5 Tage vor der Session zum Friseur. Ein „frisch geschorener“ Look wirkt oft zu hart, während ein herausgewachsener Schnitt unpräzise erscheint.
Tattoos & Statement: Individualität ist heute ein Asset. Dennoch variiert die Wirkung je nach Branche und Kulturkreis (z. B. konservatives Banking oder internationales Parkett). Bringen Sie Kleidung mit, die beides ermöglicht: Das selbstbewusste Zeigen Ihrer Tattoos und eine klassisch-zurückhaltende Variante. Der Profi-Service: Für maximale Flexibilität können wir meine HMUA (Hair & Makeup Artist) hinzubuchen, die Tattoos bei Bedarf mit professionellem Camouflage-Makeup unsichtbar macht. Sie entscheiden je nach Empfänger, welches Statement Sie setzen.
Fokus Frauen: Statik, Schnitt & Ausdruck
Kleine Details entscheiden darüber, ob Sie souverän oder einfach nur „bemüht“ wirken.
Der Schuh-Hack: Bringen Sie Schuhe mit einem kleinen Absatz mit. Auch wenn man sie nicht sieht: Die Biomechanik ändert sich, das Becken richtet sich auf und Ihre Präsenz im Bild verdoppelt sich sofort.
Das Blusen-Dilemma: Achten Sie darauf, dass die Knopfleiste flach anliegt. „Gucklöcher“ zwischen den Knöpfen sind im Licht gnadenlos. Ein hochwertiges Shirt oder ein schlichtes Top unter dem Blazer ist oft die stressfreiere und modernere Wahl.
Authentizität jenseits von Bluse und Blazer: „Im normalen Leben laufe ich viel bunter rum“ – wenn das auf Sie zutrifft, dann zeigen wir das. Besonders in kreativen Branchen ist das „Blazer-Diktat“ hinfällig. Ein feiner Rollkragenpullover, ein elegantes Strick-Ensemble oder ein markantes Statement-Piece können Ihre Persönlichkeit oft viel klarer transportieren.
Mut zur Farbe und Kontrast: Der Klassiker: Ein dunkler Blazer über einer hellen Basis wirkt durchsetzungsstark und frisch.
Farbe bekennt Farbe: Wenn kräftige Töne Ihr Markenzeichen sind, nutzen wir das. Wir stimmen den Hintergrund so ab, dass Ihre Energie strahlt, ohne Sie zu erdrücken.
Das Make-up (Zwei Wege): * Szenario A: Sie schminken sich täglich? Dann tun Sie das wie immer. Keine Experimente, wir wollen „Sie“ sehen.
Szenario B: Sie schminken sich nie? Dann empfehle ich für die Session eine getönte Tagescreme, etwas Wimperntusche und Lippenpflege oder einen dezenten Gloss. Das definiert die Gesichtszüge, ohne dass Sie sich fremd fühlen.


Die Psychologie: Vorschlag statt Befehl
Ich presse Sie in keine künstlichen Haltungen.
Ich presse Sie in keine künstlichen Haltungen. Ein erstklassiges Porträt entsteht durch Ausprobieren, nicht durch Anweisungen. Ich sehe mich als „Vorschlägerin“: Gemeinsam testen wir verschiedene Posen, verschiedene Nuancen Ihres Lächelns und unterschiedliche Körperseiten.
Ehrliche Präsenz statt Dauergrinsen: Ein erstklassiges Porträt braucht kein künstliches Lächeln. Wenn Ihnen gerade nicht nach Lachen zumute ist: Lassen Sie es. Souveränität zeigt sich oft in der Ruhe, im Fokus und in einem klaren, festen Blick. Wir arbeiten an einer Ausstrahlung, die Kompetenz und Ernsthaftigkeit vermittelt.
Die Auswahl am Monitor: Ich fotografiere Varianten. Am Rechner sehen wir dann gemeinsam, welches Bild „klickt“. Das richtige Bild springt einen förmlich an – es ist der Moment, in dem Sie sich selbst wirklich wiedererkennen.
Profis in Montur: Authentizität schlägt Dresscode
Nicht für jeden Job ist der Anzug die richtige Wahl.
In vielen Handwerksberufen, in der Gastronomie oder im medizinischen Bereich ist Ihre Berufskleidung Ihr eigentliches „Business-Outfit“.
Echt statt verkleidet: Wenn Sie Köchin sind, bringen Sie Ihre saubere, gestärkte Kochjacke mit. Sind Sie Zimmermann? Dann kommen Sie in Ihrer Kluft.
Die Wirkung: Ein Bewerbungsfoto in authentischer Arbeitskleidung signalisiert sofortige Einsatzbereitschaft und Stolz auf das eigene Handwerk. Es zeigt Ihrem zukünftigen Arbeitgeber: Hier kommt jemand, der anpackt und seine Rolle beherrscht.
Das Meister-Licht: Auch in Arbeitskleidung bleibt es ein Karriereportrait. Wir setzen das Licht so, dass Ihr Handwerk edel und hochprofessionell wirkt – weit weg vom schnellen Schnappschuss auf der Baustelle oder in der Küche.

Bereit für das Gefühl, unbesiegbar zu sein?
Sie kennen jetzt die Kniffe – vom „Revers“-Check bis zum Schuh-Hack. Lassen Sie uns dieses Wissen nutzen, damit Sie sich am Monitor nicht nur gut finden, sondern absolut unbesiegbar fühlen. Wir machen keine Bilder für die Galerie, sondern für Ihren Erfolg.



